Chuderhüsi

Und wo steht man wohl, wenn es nach London nur 780 Stunden zu Fuss sind? Oder sind es Meilen oder doch wohl lange Kilometer?

= wir sind auf dem Turm auf dem Chuderhüsi.

Gestartet an einem heissen 30. August in Röthenbach. Nach dem Startkaffee und den ersten Höhenmetern Besuch beim Kirchlein von Würzbrunnen, das uns von den Gotthelf Filmen bekannt ist. Anschliessend Wanderung auf das Chuderhüsi hinauf.

Drei nicht so marschtüchtige Frauen haben wenigstens etwas zu trinken bereitgehalten um die verschwitzten Pilger zu begrüssen. Im Wald ist es angenehm kühl, nur die Wespen schätzen unser Essen ebenfalls – wir aber die Wespen weniger.

Heimwärts ging‘s nach Angaben von Elisabeth zurück auf einer Abkürzung, um nicht auf einem Teilstück der Strasse entlang zu gehen. So haben sie die Schüregg auf kürzerem Weg erreicht. Da das Postauto erst um 16.45 Uhr abfuhr, gab es noch einen Halt im Moos-Pintli. Es hatte enorm viele Wespen dort, überall, im Glas, in der Glace, um Kopf und Arme, es war absehbar, dass jemand gestochen wird. Während Elisabeth sich auf die Viecher auf dem Tisch und um die Arme konzentrierte, stach sie eine Wespe ins Bein… Ausgerechnet sie, die so allergisch ist auf die Viecher. Zum Glück ging‘s Elisabeth nach ein paar Tagen wieder besser!