Safrandorf Mund

Safrandorf Mund vom 14. Oktober 2018

 

An einem wiederum schönen Sonntag fahren neun Leute mit dem Zug ins Wallis. Etwas Verwirrung entsteht schon am Bahnhof Bern. Kurt schreibt den Zug Abfahrt 7.45 Uhr aus, jedoch ist kein solcher auf der Anzeigetafel aufgeführt. Es gibt aber einen Zug Abfahrt 7.34 mit 11 Min. Verspätung…. Ergibt auch 7.45 Uhr, nur dass die SBB schon mit einer geplanten Verspätung rechnen, haben wir bis jetzt nicht gerechnet.

Nachdem auch Hedi uns im Postauto nach Mund gefunden hat, gibt’s wie gewohnt zuerst einen Kaffee oben im noch einzigen Restaurant.

Danach können wir das Museum besuchen. Der geschichtsträchtige Zehndenstadel, in dem sich das Museum befindet, stammt aus dem Jahre 1437 und gehört zu den ältesten Holzgebäuden der Schweiz. Das Museum zeigt die Safrankultur von der harten Arbeit auf dem Acker bis zur kulinarischen Spezialität. Wir vernehmen, dass der Safran noch immer nach alter Tradition in einer Doppelkultur angebaut wird. Bevor der Safran blüht, wird der Roggen geerntet. Der angebaute Safran von Mund hat eine Topqualität. Die Menge, die geerntet wird, reicht aber nie aus um alle Köche bedienen zu können. Anschliessend spazieren wir unter kundiger Führung durch das Dorf. Es sind noch viele alte Häuser vorhanden, eines ist auch als Museum in der urtümlichen Form belassen.

Dann geht’s zurück ins Restaurant, wo uns natürlich ein feines «Safranrisotto» serviert wird. Nach dem Essen bleibt nur noch wenig Zeit, gerade genug um die Äcker zu besichtigen, die Safranblütezeit hat erst eben begonnen. Schon bald geht’s wieder mit dem Postauto hinunter nach Brig und heimwärts.

Danke Kurt, für deine Organisation!

K.Fl.