Albrunpass

Albrunpass 20.-22. Juli 2018

Trotz schwierigen Wetterbedingungen starteten wir am Freitag zu sechst nach Binn. Nach dem Bezug der Zimmer genossen wir noch die Sonne auf der Terrasse an der Brücke mit einem Saft oder Bier.

Nachdem Schläfli’s in der Nacht zum dritten Mal Grosseltern wurden, gings am Samstag mit dem Postauto nach Brunnebiel. Um 09.00 starteten wir zum Albrunpass, da es im Beizli noch keinen Kaffee gab. Der Nebel lichtete sich, aber die Sonne war nirgends in Sicht. Kurz vor der SAC – Hütte, trafen wir auf eine Murmeli-Kolonie. Während die Alten die Aufpasser machten, tummelten und balgten sich die Jungen. Kurz vor Mittag kamen wir auf dem Pass an, wo ein kalter Wind wehte und noch Schneefelder zu überqueren waren. Wir beschlossen nach der Grenzüberschreitung auf der italienischen Seite Mittagshalt zu machen. Nachher wurde der Wind eisig und alle warmen Kleider wurden angezogen. Schon bald sahen wir den Lago di Dèvero und dahinter lag das Etappenziel Crampiolo. Durch eine wunderschöne Landschaft und dem See entlang ging es auf die Staumauer, leider war es kein Badewetter. Der letzte Abstieg von der Staumauer nach Crampiola hatten es in sich und die Rucksäcke wurden immer schwerer. In der Unterkunft angelangt stiessen wir auf Maude, dem Grosskind von Küre und Elvira an. Zum Nachtessen gab es ein typischen italienische Menue mit mehreren Gängen und Tafelwein. Um in die oberen Betten in den Doppelzimmern zu kommen, brauchte es noch etwas Akrobatik und Spezialtechniken.

Am nächsten morgen war schönes Wetter und wir nahmen die letzte Etappe nach Dèvero in Angriff. Ab hier ging es mit Bus über Baceno nach Domodossola. Dort genossen wir die italienischen Ristoranti und genehmigten uns vor der Abfahrt noch eine Glace.

Die drei Tage kamen wir, entgegen den Wetteralarmmeldungen, nie in den Regen. Ich bedanke mich an die gute Truppe und wir werden nächstes Jahr wieder eine mehrtägige Tour durchführen, der Wanderleiter Kurt Marti.