Mittwochswanderung 29.6.2016

Mittwochswanderung, „Wilder Rotten – Pfynwald“ 

Mit fast dreistündiger Verspätung konnte die Wanderung in Leuk beginnen. Eine Krähe hatte im Bahnhof Bern einen Kurzschluss ausgelöst. Eine kurze Zeit lief gar nichts mehr. Verspätungen und Zugsausfälle wirkten sich aber bis gegen Mittag aus. Nun gut, unsere Gruppe, inzwischen 11 Wanderer, nahm nun den Weg etwas verspätet unter die Füsse. Über den eindrücklichen Illgraben und unter der Kantonsstrasse hindurch erreichten wir schon den Wanderweg durch den unteren Pfynwald. Wir entschlossen uns, trotz den warmen Temperaturen, an die „Rotte“ hinunter zu wandern und die botanische Vielfalt im Naturschutzgebiet zu bewundern. Nach einem Waldbrand vor vielen Jahren hat sich hier nun ein fast mediterranes Ambiente entwickelt. Föhrenwald, seltene Pflanzen, Amphibien, Libellen, Teiche, Steppen und der „wilde Rotten“ (Rhone) prägen dieses Gebiet. Wir trafen auch den „Geissenpeter“ mit seinen 140 Tieren die auch mithelfen die Landschaft zu erhalten. Unser Weg ging nun weiter durch den Foret de Finges mit seinen Teichen und Tümpeln. Pfifforett- und Hosensee heissen die beiden grössten. Für eine ausgiebige Mittagsrast gibt es hier schöne Ecken. Den schattigen Wald mussten wir nun unten beim Campingplatz an der Hauptstrasse verlassen. Der Entschluss die letzten zweieinhalb Kilometer auf heissem Asphalt mit dem Bus zu fahren kam bei allen gut an. Das kühle Bier in Sierre war eine Wohltat und die Heimreise verlief störungsfrei.                                                                                                                           W.U.